Mit bunten Bildern von appetitlichen, rotwangigen Äpfeln gaukeln die Aufdrucke auf Verpackungen von Apfelfruchtsaftgetränken vor, es handle sich beim Inhalt um erfrischenden und gesunden Apfelsaft. Ein Bluff auf den unzählige Menschen ahnungslos reinfallen. Denn zwischen Apfelsaft und Apfelfruchtsaftgetränk liegen Welten.
Im Vergleich zum puren Saft sind Fruchtsaftgetränke nämlich immer mit Wasser verdünnt, gesüßt und vom natürlichen Aroma weit entfernt. Wie weit, das zeigte jetzt eine Prüfung von 19 Apfelfruchtsaftgetränken. Das traurige Ergebnis 13 der untersuchten Getränke bekamen die Note ,,mangelhaft”, keines war ,,gut” oder ,,sehr gut”. Statt Erfrischendem bekamen die Tester kalorienreiche, süße Getränke vorgesetzt, die zum Teil kaum noch nach Apfel schmeckten. Kein Wunder, dass Stiftung Warentest zu folgendem Schluss kommt: Verbraucher sollten auf diese Getränke verzichten.
Schuld an den extrem schlechten Noten hatte überwiegend die Aromaqualität. So schmeckten die Tester entweder gar kein Apfelaroma heraus oder zu wenig davon, dafür aber umso häufiger apfeluntypisches Fremdaroma. Eines der Produkte -,,Kingsway” von Netto- erinnerte einen Prüfer sogar an ,, Shampoo mit Apfelduft” Wegen Ihres günstigen Preises – fast alle kosten nur 40 Cent pro Liter- finden die Fruchtsaftgetränke aber trotzdem viele Käufer. Doch auch für alle, die sparen wollen oder müssen, haben die Warentester eine preiswerte und dazu auch noch gesundere Alternative. Einfach einen guten günstigen Apfelsaft je zur Hälfte selbst mit Wasser mischen.
(Das ausführliche Ergebnis können Sie im Test (Heft Mai/2007) nachlesen).
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